Lange unmusikalisch geglaubt
Die Blockflöte gab ich als Kind auf, später verstaubte eine Gitarre unter dem Bett. Musik machen schien etwas für die anderen. Bis fast 30 war ich überzeugt, unmusikalisch zu sein.
Vielleicht näher, als du denkst. An einem Klangabend kommst du an, suchst dir ein Instrument und spielst mit, so wie es für dich passt. Ohne Noten, ohne Druck, ohne etwas beweisen zu müssen. Aus einfachen Klängen entsteht etwas Gemeinsames.
Du brauchst kein Instrument, keine Noten und keine Erfahrung.
„Meine Musik entsteht immer aus dem Moment, und in der Verbindung mit den Menschen, die zuhören und mitspielen.“
Ich habe erlebt, dass Musik Menschen tief erreichen kann, auch wenn es nicht um Theorie oder Notenlesen geht. Aus dieser Erfahrung ist mein Wunsch entstanden, Menschen einen leichten Zugang zum gemeinsamen Musizieren zu öffnen — aufmerksam, lebendig und so, dass es klingt.
Beim gemeinsamen Musizieren muss niemand etwas beweisen. Jeder Ton, jede Pause und jedes Zuhören darf Teil des Ganzen sein. So entsteht ein Klang, der verbindet — mit dir selbst, mit den anderen und mit dem Moment.
Ich kenne die Freude an Musik und auch das Gefühl, wenn Musik plötzlich nach Noten, Leistung und Richtig oder Falsch klingt.
Die Blockflöte gab ich als Kind auf, später verstaubte eine Gitarre unter dem Bett. Musik machen schien etwas für die anderen. Bis fast 30 war ich überzeugt, unmusikalisch zu sein.
Dann bekam ich eines Nachts im Traum ein Didgeridoo geschenkt und konnte sofort darauf spielen. Am Morgen baute ich mir eines aus einem Kartonrohr — und blies den ganzen Tag voller Freude. Ein Geschenk des Himmels.
Heute weiss ich: Wer gern Musik hört, ist musikalisch und kann selbst spielen. Oft braucht es nur einen leichten, spielerischen Zugang. Diesen Zugang weiterzugeben, das ist mir wichtig.
„Ohne Noten“ heisst nicht planlos. Das Stück ist nicht vorgegeben — aber wir hören einander zu, lassen Raum und finden gemeinsam eine Richtung. So wächst aus dem Moment ein Klang, der zusammenpasst.
Du brauchst nichts vorzubereiten. Alles ist da, und du darfst in Ruhe ankommen. Du darfst neugierig sein, ausprobieren und in deinem eigenen Tempo mitspielen. Ich begleite dich ruhig durch den Abend.
Vom Didgeridoo über die Harfe bis zu Flöten und Klanginstrumenten: Alles darf in Ruhe in die Hand genommen und entdeckt werden.
Du musst nicht wissen, was du spielen sollst. Kleine Impulse und die Gruppe tragen dich mit, bis du Schritt für Schritt hineingefunden hast.
Ich gebe einfache Impulse zu Klang, Rhythmus und Zusammenspiel — genug Orientierung, damit du dich frei ausprobieren kannst.
Viele Instrumente, gemeinsames Spiel, kein Druck. Du darfst einfach kommen und schauen, ob ein Termin für dich passt.
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